Das Ölen von Holz – Alles was man wissen muss

Das Ölen von Holz – Alles was man wissen muss

Das Ölen von Holz – Alles was man wissen muss

Das Ölen von Holz – Alles was man wissen muss

 

Jahrelang erkannte man allgemein an, dass die beste Art und Weise der Absicherung der Holzoberfläche ihre Lackierung ist. Jedoch im Zusammenhang damit, dass der Mensch in der Welt der ständigen technologischen Entwicklung den Kontakt mit der Welt der Natur sucht, hat man angefangen natürliche und ökologische Lösungen zu suchen. Auf einmal ist das Ölen wieder in Mode gekommen, was eine ganze Reihe der Vorzüge mit sich trägt. Was ist diese Methode der Holzimprägnierung, lohnt es sich sie anzuwenden und welche Folgen hat sie? Wir laden zur Lektüre ein!

 

Was ist das Ölen von Holz?

 

Holz - sogar die widerstandsfähigsten, starken Arten – muss man immer entsprechend absichern, bevor man anfängt es zu benutzen. Wenn wir den Prozess der Imprägnierung der Holzmöbel, Fußböden und der dekorativen Elemente mit Öl überspringen, werden sie schnell anfangen kaputtzugehen. Für die Personen, die die glänzende Oberfläche und die optische Künstlichkeit auf dem Holz nicht mögen, wird das Ölen eine vortreffliche Alternative darstellen. Das Ölen ist das Eintränken des Holzes mit natürlichen Pflanzenölen. Weil die Öle in flüssiger Form sind, dringt das Imprägnat tief in die Struktur des Holzes ein, und härtet es von innen ab. Auf der mit Öl überzogenen Holzoberfläche bildet sich nicht eine mit bloßem Auge sichtbare, von dem Holz abgesonderte Schicht, dank was die mit Öl bedeckten Möbel und Fußböden ihr natürliches, schönes Aussehen bewahren. Die Oberfläche des Holzes bleibt matt, die Maserung wird unterstrichen, und das Holz wird angenehm in der Berührung. Die Mehrheit der erhältlichen Präparate auf Grundlage des Öles ändert nicht auf kennzeichnende Art die Farbe der Holzoberfläche, der Effekt ist wirklich sehr fein und natürlich, aber Achtung: Die Holzgegenstände, die dem Prozess des Ölens unterliegen werden sich im Laufe der Zeit verdunkeln. Das ist der natürliche Prozess der Holzalterung und der Änderung seiner Farbe. Im Laufe der Jahre gewinnt das Holz an sehr edlem Ausdruck und entschlossenem Charakter.

 

 

Das Ölen - welche Präparate sollte man verwenden

 

Tatsache ist, dass jedes Pflanzenöl seine Rolle entsprechend erfüllen wird, wenn wir es zu dem Imprägnieren der Holzgegenstände verwenden werden. Die Spezifika, die wir vor allem mit dem kulinarischen Gebiet assoziieren, werden auch hier hervorragend zurechtkommen. Rapsöl, Kokosöl, Leinenöl - jedes wird einen anderen Effekt geben, aber alles können zur Absicherung der Holzmöbel und der Fußböden verwendet werden. Wenn das Holzmöbelstück sich in einem Raum mit einzigartigen, schwierigen Bedingungen, wie große Luftfeuchtigkeit, oder Temperaturwechsel befindet oder wir wissen, dass der Holzfußboden in dem gegebenen Raum sehr intensiv benutzt wird, lohnt es sich nach den professionellen Spezifika zum Ölen zu greifen. Solche Präparate sind oft um Anti-Schimmel-Substanzen bereichert oder schützen vor Schädlingen. Man sollte nur besonders auf die Zusammensetzung des Öles achten – es lohnt sich bei den natürlichen Lösungen, die nicht mit chemischen Stoffen bereichert worden sind, zu bleiben.

Das Ölen - Schritt für Schritt

 

Der Absicherungsprozess der Holzoberfläche mit Öl ist sehr einfach und man kann ihn mühelos selbstständig ausführen. Man muss weder das Sonderwissen und Fähigkeiten, noch eine Spezialausrüstung haben. Die ganze Imprägnierung sollte man von dem genauen Reinigen der Holzoberfläche anfangen. Auch wenn dies Rohholz ist, das niemals früher mit einer Schutzschicht abgesichert worden ist, lohnt es sich es zu schleifen - dadurch werden sich die Poren öffnen und das Öl wird leichter in die Struktur des Holzes eindringen. Anschließend entfernen wir mit Hilfe eines feuchten (aber nicht nassen!), weichen Tuches den Staub und den Schmutz. Wenn die Holzoberfläche abtrocknet, können wir das Ölen anfangen. Das Öl tragen wir mit einem Pinsel oder einem weichen, sauberen Tüchlein auf. Das Präparat tragen wir entlang der Maserung auf. Nach dem Auftragen der Ölschicht muss man ungefähr eine Stunde abwarten - so viel Zeit wird ausreichen, damit das Präparat tief in die Struktur der Bretter eindringt. Anschließend saugen wir mit der Küchenrolle das Übermaß des Öles auf der Oberfläche ab.

 

Nach dem erneuten Abwarten einer Stunde, können wir die nächste Schicht des Präparates auflegen. Die Tätigkeiten wiederholen wir so lange bis wir den erwünschten Effekt erlangen. Üblich trägt man 2 bis sogar 8 Öl-Schichten auf. Je nachdem, wie viele Schichten wir auftragen werden, wird das Holz proportional gegen die nachteiligen Bedingungen geschützt. Besondere Aufmerksamkeit sollte man also auf die Holzmöbel, die Fußböden und die Gegenstände, die sich in der Küche, dem Bad oder auf der Terrasse oder im Garten befinden, richten. Im Falle der Holzmöbel im Schlafzimmer oder im Salon werden 2-3 Öl-Schichten ausreichen. Der Prozess des Ölens sollte man ab und zu wiederholen. Bei günstigen Bedingungen, die in dem Raum herrschen, wird es ausreichen dies einmal pro Jahr zu machen, in der feuchten Umwelt oder bei sehr intensiver Benutzung (z. B. ein Holzfußboden an einem öffentlichen Platz) - alle paar Monate.

 

Unsere Firma bietet das Ölen der Platten sowie der Türen an. Unten die Eichentür One Board, die mit natürlichem Öl überzogen worden ist.

 

 

Die Vor- und Nachteile des Ölens von Holz

 

Das Ölen des Holzes ist eine Art der Imprägnierung, die viele Nutzen mit sich trägt. Erstens: Das Holz sieht nach einem solchen Prozess immer noch außergewöhnlich natürlich aus. Die Methode ist also ideal für die Restaurierung der Möbel im rustikalen, skandinavischen und provenzalischen Stil. Zweitens ist eine solch Art der Holzabsicherung verhältnismäßig preiswert sowie einfach in der selbstständigen Ausführung. Drittens, sind Öle - größtenteils - in Anlehnung an die natürlichen Bestandteile, also umweltfreundlich hergestellt – und sind ebenfalls für Kinder und Personen mit Allergien sicher. Der nächste Vorzug des Ölens ist, dass das Präparat sich nicht an der Oberfläche hält, sondern tief in die Struktur der Bretter eindringt. Dadurch ist das Holz entsprechend angefeuchtet, verzieht sich nicht und bricht nicht. Der zusätzliche Vorteil ist auch, dass von dem Öl gequellte Holz die Tendenz zur Selbstregeneration nachweist, wenn z.B. ein tiefer Kratzer auf der Holzoberfläche entstehen wird, wird sich das Holz selbst schließen und die Spur nach der Beschädigung wird fast unsichtbar sein. Das Eindringen des Öls bewirkt nicht, dass die Poren verstopft werden, das Holz kann atmen und somit das Übermaß an Feuchtigkeit abgeben, deswegen ist der Prozess des Ölens eine hervorragende Lösung für die Räume mit großer Luftfeuchtigkeit. Wie jede Methode ist das Ölen aber nicht mangelfrei. Zu den größten Nachteilen zählt die Notwendigkeit der wiederholten Erfrischungstätigkeiten. Die Gegner dieser Methode zählen zu den Nachteilen auch den Prozess des natürlichen Verdunkelns des Holzes.